Kampf gegen plötzlichen Herztod

VR-Bank Westmünsterland hat ihre zehn größten Standorte mit lebensrettenden Apparaturen ausgestattet

27.10.2015

Westmünsterland. Alle vier Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch am plötzlichen Herztod. Viele Patienten könnten heute noch leben, wenn sie schneller einen Elektroschock bekommen hätten, der das häufig auftretende Herzkammerflimmern beseitigt. Die ersten Minuten sind entscheidend. Wird innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Die VR-Bank Westmünsterland hat für diese Notfälle ihre zehn größten Standorte mit Defibrillatoren ausgestattet, die auch durch kundige Laien bedient werden können.

Der Einsatz eines Defibrillators ergänzt die Maßnahmen der klassischen Herz-Lungenwieder-belebung. Auch hier gilt es, zunächst einen Notruf 112 abzusetzen, damit schnell professionelle Hilfe zur Verfügung steht. Die Bedienung eines Defibrillators ist denkbar einfach: Gerät einschalten, Elektroden aufkleben, Anweisungen befolgen. Letztere kommen von einer Computerstimme. Niemand muss Angst haben, etwas falsch zu machen. Man kann den Elektroschock nur auslösen, wenn das Gerät tatsächlich ein Herzkammerflimmern festgestellt hat.

Der Erfolg der Geräte lässt sich mit statistischen Zahlen untermauern: Wird ein Patient leblos gefunden und erfolgen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes keine weiteren Maßnahmen, liegt die Überlebenschance des Patienten zwischen null und zwei Prozent, je nachdem wie lange die Anfahrt der Sanitäter dauert. Wird allerdings der Defibrillator angewandt, erhöht sich die Überlebenschance auf rund 70 Prozent. Jede Sekunde zählt und je schneller der Defibrillator angewandt wird, desto früher kann er auch das Herz wieder in dessen normalen Rhythmus überleiten. In Städten wie Coesfeld und Borken fahren die Rettungsdienste pro Woche einen Einsatz, bei dem die Diagnose lautet: Herzstillstand. „Die VR-Bank Westmünsterland hat sich entschlossen, Verantwortung zu übernehmen und deshalb die erforderlichen Geräte erworben“, betont Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker. „Wir möchten auf diese Weise unseren Beitrag leisten, Menschenleben zu retten.“ Die Mitarbeiter in den Niederlassungen der VR-Bank sind geschult und im Notfall einsatzbereit.

Stefan Ludden, Leiter des Facility Managements, präsentiert einen der zehn neuen Defibrillatoren, die die VR-Bank angeschafft hat.

Folgende zehn Standorte der VR-Bank sind mit Defibrillatoren ausgestattet:
KompetenzCentrum Borken, Butenwall 57, 46325 Borken
KompetenzCentrum Coesfeld, Kupferstraße 28, 48653 Coesfeld
KompetenzCentrum Dülmen, Westring 30, 48249 Dülmen
Filiale Reken, Hauptstraße 29, 48734 Reken
Filiale Rosendahl-Holtwick, Kirchplatz 23, 48720 Rosendahl - Holtwick
KompetenzCentrum Stadtlohn, Neustraße 5-7, 48703 Stadtlohn
Filiale Südlohn, Nordwall 6, 46354 Südlohn
Filiale Velen, Coesfelder Straße 14, 46342 Velen
Filiale Velen-Ramsdorf, Lange Straße 30, 46342 Velen-Ramsdorf
VR-Retail GmbH Borken, Burloer Straße 5, 46325 Borken