VR-Bank Westmünsterland auch 2013 in der Erfolgsspur

Vorstand und Aufsichtsrat der VR-Bank Westmünsterland präsentieren auf Vertreterversammlung positive Jahresbilanz / Sieben Prozent Dividende werden an die 46.130 Mitglieder ausgeschüttet / EZB-Zinspolitik wird Auswirkungen für Anleger haben

03.06.2014

Westmünsterland. Die Zahlen zeigen es: Die VR-Bank Westmünsterland hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 positiv abgeschlossen und ist mit viel Rückenwind in das laufende Wirtschaftsjahr 2014 gegangen. Das kam am Dienstagabend (3. Juni) in den Ausführungen vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Baecker, seinem Vorstandskollegen Georg Kremerskothen sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Sonnenschein auf der Vertreterversammlung im Forum des Gymnasiums Mariengarden in Borken-Burlo zum Ausdruck.

Informierten die Vertreter auf der Versammlung im Forum Mariengarden über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2013 (v.r.): Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker, Vorstand Georg Kremerskothen, Aufsichtsratsvorsitzender Michael Sonnenschein, stv. Aufsichtsratsvorsitzener Karl Paskert und Beiratsvorsitzender Ludger Berghaus

Der Blick in die Jahresbilanz zeigt es schwarz auf weiß: Mit ihren 372 Beschäftigten sowie 47 Auszubildenden in den 19 Niederlassungen hat die VR-Bank Westmünsterland in 2013 einen Jahresüberschuss von 7,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Daraus schüttet das Institut eine Basisdividende in Höhe von vier und eine Bonusdividende von drei Prozent an seine 46.130 Mitglieder (darunter 1.262 neue Mitglieder) aus. In der Summe werden den Konten der genossenschaftlichen Anteilseigner damit rund 1,5 Millionen Euro gutgeschrieben. Zudem werden die Eigenmittel weiter gestärkt.

Das beschlossen die rund 300 anwesenden Mitgliedervertreter ebenso wie den Jahresabschluss sowie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Satzungsgemäß schieden Ursula Jung (Borken), Karl Hövel (Südlohn) und Michael Sonnenschein (Coesfeld) mit Ablauf der Wahlperiode aus dem Aufsichtsrat aus. Sie hatten ihre Bereitschaft zur Wiederwahl erklärt und wurden erneut in das Kontrollgremium gewählt. Altersbedingt ausgeschieden aus dem Aufsichtsrat ist Ewald Rudde (Gescher).

Vorstand und wiedergewählte Aufsichtsräte der VR-Bank Westmünsterland vor dem Forum Mariengarden
Die wiedergewählten Aufsichtsräte der VR-Bank Westmünsterland mit den Vorständen Dr. Wolfgang Baecker (r.) und Georg Kremerskothen (l.): Karl Hövel, Ursula Jung und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Sonnenschein (v.l.)

Vor den Beschlüssen hatten Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker und sein Vorstandskollege Georg Kremerskothen die Entwicklung der Gesamtwirtschaft Revue passieren lassen und umfangreiches Zahlen- und Datenmaterial aus der Bilanz 2013 präsentiert.

So stieg die Bilanzsumme im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent erstmals über 2,0 Milliarden Euro. Die Kundenforderungen erhöhten sich um 4,1 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Aufwärts ging es auch im Einlagengeschäft. Die bilanziellen Kundeneinlagen wuchsen um 8,4 Prozent auf über 1,3 Milliarden Euro. Lebhafte Geschäfte vermeldete der Vorstand auch aus dem Geschäft mit den Partnerinstituten in der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Insgesamt betreut die VR-Bank Westmünsterland eG zum Jahresende rd.  4,2 Milliarden Euro Geldanlagen und Kredite für ihre Kunden. Mit den Ertragszahlen zeigten sich Dr. Wolfgang Baecker und Georg Kremerskothen gleichfalls zufrieden. Die Finanz- und Liquiditätslage der VR-Bank Westmünsterland bewerteten sie als „weiterhin ausgezeichnet“. Ihr Fazit: „Die VR-Bank Westmünsterland ist auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt.“

Baecker ging in seinen Ausführungen auch auf die zu erwartenden geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) ein: „Die EZB wird ihren Kurs der expansiven Geldpolitik fortsetzen und damit vor allem die unzureichende Kreditversorgung der Unternehmen in den südeuropäischen Krisenländern verbessern wollen. Das ist ins-gesamt zu begrüßen, aber es wird die Einlagenentwertung für die deutschen Sparer eher verstärken.“ Die VR-Bank wird daher ihren Mit-gliedern und Kunden spezielle Beratungsleistungen anbieten, um die negativen Auswirkungen der europäischen Zinspolitik – etwa für die Altersvorsorge – zu begrenzen.